Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Brandenburg: GdP fordert Korrektur der Polizeireform; 02/2014

GdP fordert Korrektur der Polizeireform

Die rot-rote Landesregierung korrigiert die Zielzahl 2020 der Planstellen in der Polizei von 7.000 auf mindestens 7.800. Hintergrund ist die Polizeireform 2012, zu der auch Stellenstreichungen gehören. Die GdP gibt sich damit aber nicht zufrieden. Vielmehr fordert sie eine kritische Strukturdiskussion und hebt Fehleinschätzungen als Ausgangspunkt der Reform hervor. So hätten sich Prognosen zum Rückgang der Kriminalität auf Grund demografischer Veränderungen nicht bewahrheitet. Stattdessen seien die Zahlen bei Grenzkriminalität, Wohnungstageseinbrüchen und Autodiebstählen drastisch gestiegen. „Die Gewerkschaft der Polizei fordert deshalb jährliche Neueinstellungen 300 plus, beginnend ab 2014.“, so Andreas Schuster, Landesbezirksvorsitzender der GdP. Er betonte, Schwerpunkt für die GdP sei auch die Sicherung der Kriminalitäts- und Verkehrsunfallbekämpfung in der Fläche. Positiv bewertet die GdP, dass die Prävention einen neuen Stellenwert erhalten soll. So werden die Planstellen in dem Bereich von 50 auf 120 korrigiert.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2014


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