Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Brandenburg: DGB: Pension mit 67 Jahren ist verschärftes Kürzungsprogramm; 03/10

DGB: Pension mit 67 Jahren ist verschärftes Kürzungsprogramm

Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes in Brandenburg lehnen längere Lebensarbeitszeiten für Beamtinnen und Beamte ab. Darauf haben sich DGB, ver.di, GdP, GEW und IG BAU bei einer Besprechung ihrer Strategie zur Dienstrechtsreform verständigt. Die rot-rote Regierungskoalition habe sich bereits auf die Erhöhung des Pensionsalters von 65 auf 67 Jahre festgelegt, obwohl auf Bundesebene die Überprüfung der Rente mit 67 noch anstehe, kritisiert die DGB-Bezirksvorsitzende Doro Zinke. „Die Pension mit 67 ist so falsch wie die Rente mit 67.“ Die Anhebung der Altersgrenze würde die Einbußen beim Ruhegehalt weiter verschärfen, wenn Beamtinnen und Beamte krankheitsbedingt vorzeitig aus dem Dienst ausscheiden. Während bei Arbeitnehmer/innen die Übergangszeit bis 2029 reiche, sehe der Koalitionsvertrag die Anpassung der Altersgrenze für Beamtinnen und Beamte bis 2019 vor. „Die Pension mit 67 ist ein verschärftes Kürzungsprogramm für Beamtinnen und Beamte“, warnt Zinke. Empört zeigt sie sich, dass Polizistinnen und Polizisten nach mehr als 20 Jahren Wechselschichtdienst zwei Jahre später als bisher, mit 62 Jahren, in den Ruhestand gehen sollen. Die Erhöhung sei eine „Missachtung ihrer Lebensleistung“.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2010




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