Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Brandenburg: Personalabbau sofort stoppen; 03/08

Personalabbau sofort stoppen

Die GdP hält eine effektive Kriminalitätsbekämpfung in Brandenburg für nicht mehr hinreichend gesichert. Wie aus der polizeilichen Kriminalstatistik 2007 hervorgeht, gab es im vergangenen Jahr eine leichte Zunahme der Straftaten um 1,7 Prozent auf 226.466 Straftaten (2006: 222.783) bei einer um 1,2 Prozentpunkte gesunkenen Aufklärungsquote. Besorgniserregend sei, so die GdP, die drastische Zunahme der Gewaltkriminalität um 10,4 Prozent und der Straftaten im Bereich der
Wirtschaftskriminalität um 20,8 Prozent. Bis 2009 sollen laut GdP 390 Stellen in der Kriminalpolizei wegfallen. Mit der Bekämpfung der Schwer- und Schwerstkriminalität werde eine ganze Stufe der Kriminalitätsbekämpfung gestrichen. Die Aufgaben gingen entweder an das Landeskriminalamt oder in die Schutzbereiche. Sie sollen künftig schutzbereichsübergreifend von zentralen Standorten aus erledigt werden – mit weniger Personal und weiten Anfahrtswegen. „Die Bekämpfung von Schwer- und Schwerstkriminalität gestaltet sich zunehmend schwieriger“, kommentierte der Landesbezirksvorsitzende der GdP Andreas Schuster die Entwicklung. „Wenn der Personalabbau nicht sofort gestoppt wird, kann die Polizei nur noch eine
Grundversorgung anbieten.“

Quelle: Beamten-Magazin, Ausgabe 03/2008


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